Verhaltenstherapie bei Hund und Katze

In den letzten 20 Jahren hat sich auf diesem Gebiet bei Haus- und Heimtieren sehr viel getan. Es leben heute erheblich mehr Hunde und Katzen bei und mit „ihren Menschen“ als noch vor wenigen Jahren. Hunde und Katzen ergänzen mittlerweile unsere sozialen Beziehungsnetze, und nicht von ungefähr werden sie zunehmend in der Geriatrie, in der Arbeit mit behinderten Menschen, in den unterschiedlichsten therapeutischen Bereichen, aber auch in Kindergärten und Schulen eingesetzt. Ihr sozialer Status hat sich gewandelt.

Sicher haben insbesondere Hunde auch früher schon Anlass zu Ärger und Problemen gegeben: zum Beispiel durch Herumstreunen, übermäßigem Bellen oder unerwünschtem Jagen. Die Folgen ihres – in der Regel völlig arttypischen – Verhaltens sind aber heute weitaus unmittelbarer und umfassender: ständiges Bellen im Mietshaus, Enten- und Hasenjagd in der städtischen Grünanlage, Jagdattacken auf Jogger und Radler – als dies kann zu großen Belastungen in der Hausgemeinschaft, Nachbarschaft und in den Familien führen und setzt TierhalterInnen enormem Stress aus
Auch Katzen können „ihre Menschen“ mit Jagdsequenzen in der Wohnung, oder Markierverhalten zur Verzweiflung bringen.

Wir bieten Ihnen professionelle verhaltenstherapeutische Beratung für Ihr Tier an.

Wir erarbeiten mit Ihnen Gründe und mögliche Ursachen für Ihre individuelle Belastungssituation und stellen einen Therapie – und Trainingsplan für Sie und Ihr Tier auf. Für eine sorgfältige Vorbereitung bekommen Sie zunächst von uns einen Fragebogen zugeschickt, den Sie in Ruhe beantworten und an uns zurücksenden. Anschließend vereinbaren wir einen Termin bei Ihnen zu Hause, damit wir Ihr Tier in seinem gewohnten Umfeld kennenlernen können. Je nach Problematik dauert ein Beratungsgespräch ein bis zwei Stunden.